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worldbeat
bremen e.V. » Event / Termin INFO |
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17 indian clubnight - bhangra, indian r’n’b, bollywood sounds
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| Eventbeginn: |
Sa.,07. Juli '07 - 21:00 h |
| Location: |
Bürgerhaus Weserterrassen |
| Eintritt normal / Studenten-Ticket: |
8,- € / 6,- € |
| Klicks: |
2292 |
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Pressemappe mit Artikeln über die Party:
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Beschreibung / Informationen:
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«indian clubnight»
Wenn Migranten in Europa CDs veröffentlichen, dann ist das Produkt in 9 von 10 Fällen für im Ausland lebende Migranten und deren Freunde gedacht. Versuche die Mehrheitskultur zu „unterwandern“ und dabei die eigene Identität nicht verleugnen, landen meistens als kommerzielle Flops. Es gibt nur wenige Beispiele, wo der Versuch erfolgreich war und solche Musiker nennt man dann Ausnahme-Künstler. Aber das ein typisch migrantisches Genre die Popkultur eines europäischen Landes komplett auf den Kopf gestellt hat, das gab es in den letzten Jahren in Europa bisher nur zweimal: erstens der Rai-Hip Hop in Frankreich und zweitens der Indian R’n’B in England. Zahlenmäßig kann man die asiatischen Einwanderer Englands mit den Türken in Deutschland vergleichen, aber musikalisch sind sie in ihrer neuen Heimat ungleich präsenter.
Das war nicht immer so, noch in den 90.er Jahren produzierten indische Bands in England ausschliesslich für den Migranten-Markt, man spielte Bollywood-Hits nach oder verdiente als Bhangra-Kapelle auf Hochzeiten relativ viel Geld. Die jungen InderINNen feierten ihre Community-Parties unter sich; für Engländer, die keine indische Freundin hatten, waren diese Events ziemlich uninteressant, denn da lief nur seichte Popmusik, made in Pakistan.
Das sollte sich ab 2000 alles ändern.
Viele der DJ´s auf den „asian-community-parties“ waren es bald leid, immer die gleichen Popmelodien und Bhangra-Hits zu spielen und begannen Bollywood-Soundtracks mit gängigen Hip Hop-, Garage-, Drum & Bass- & House-Grooves zu garnieren. Diese Phase des Bastard-Pops hat grausame Kombinationen hervorgebracht, aber Musik-Produzenten entdeckten durch die Experimente, daß Drum’n’Bass gut mit halb so schnellen indischen Ragas zusammenpasst; bzw. dass man Bollywood-Melodien hervorragend mit modernem R’n’B fusionieren kann.
Hier waren plötzlich Leute am Start, die beide Szenen verstanden, sowohl die indische Folklore als auch die britsche Nightlife- und Clubszene. Künstler, wie Kam Dhillon, Gunjac, Raghav, Swami und Bally Sagoo waren von einem Tag auf den anderen in aller Munde. Die Parties der „asian community“ wurden von normalen Partygängern entdeckt und wurden große kommerzielle Erfolge. Die Diskotheken in der Umgebung spürten die Veränderung unmittelbar und plötzlich liefen Titel mit indischen Samples in Clubs, die bis dahin niemals Asiaten in ihren Räumen gesehen hatten. Die Radiosender sprangen schnell auf diesen Zug auf und inzwischen sind die Superstars wie Jay Sean, Juggy D, Gunjan, Midival Punditz und Rishi Rich nicht mehr bei kleinen Plattenlabels, sondern bei den großen multinationalen Konzernen. Haben sie am Anfang noch heimlich und illegal die Hits der berühmten Popstars mit indischen Samples umgebaut, stehen Robbie Williams, 50-Cent & Madonna inzwischen Schlange, um von Rishi Rich oder der Panjabi Hit Squad einen der begehrten Remixe zu bekommen.

Mit DJ Tha Silva steht ein angesagter Top-DJ aus der indischen community bei der „indian clubnight“-party am 07.07.07 im grossen Saal des BGH Weserterrassen an den Reglern. Da Norddeutschland nicht gerade mit DJ´s gesegnet ist, die gekonnt indischen R’n’B mit Bhangra-Hits und Bollywood-Krachern kombinieren können, bleibt dem Party-Veranstalter (worldbeatbremen) diesmal nichts anderes übrig, als die beiden Themen-DJ´s aus London einfliegen zu lassen.
Auf dem kleinen Dancefloor von Funkhaus Europa arbeiten DJ Jürgen Schmitz (Radio Bremen) und der in Bremen für seine Buddha-Bar-Sounds recht bekannte DJ Viram. Auf dieser Tanzfläche sind die mitreissenden Weltmusik-Hits zu hören, die den Sound des Radioprogramms von Funkhaus Europa prägen.
Ach ja... und dann gibt es ja auch noch den "Club-Floor" im Keller, da wird „Global Electronica“ serviert. Eine exquisite Kombination aus coolen house-tracks und angesagten worldmusic-styles. Der Sound ist ziemlich einmalig: im Umkreis von 300 km gibt es schlicht keine Alternative zu diesem vierteljährlichen club-event. Bremer Szene-DJs lieben diesen Floor, weil sie hier endlich so viel heftigen Latin-, Afro-, Oriental-, und French-House brettern dürfen, wie sonst nirgendwo. Im Club arbeiten diesmal DJ.ralph.von.richthoven (Funkhaus Europa) und der DJ Der Lächelnde Schamane aus Berlin.

Das Konzept von ”worldmusic meets clubculture”
Der Verein worldbeatbremen e.V. hat 2003 in Kooperation mit dem Radioprogramm ”Funkhaus Europa” und dem Bürgerhaus Weserterrassen die Veranstaltungsreihe ”worldmusic meets clubculture” in Bremen initiiert.
Nach sechzehn Musikreisen (Indien, Brasilien, Osteuropa, Frankreich, Orient, Karibik, Südafrika, Südamerika, Balkan, Westafrika, Mittelmeer, Deutschland, Kuba, Nordeuropa und Katalonien) konzentriert sich das multikulturelle wbb-team jetzt bei der fünfzehnten Party auf die Musikszene Indiens, bzw. der indischen Migranten in der Diaspora.
Menschen mit unterschiedlichsten kulturellen Hintergründen bereiten diesen Abend gemeinsam vor. Ziel ist die interkulturelle Begegnung und das Lernen daraus. In der Teamarbeit vor und während der Veranstaltung geht es dabei auch um Ablehnung von Rassismus und Sexismus.
Die Teams & Areas
Eigens für diesen Abend haben sich wieder über 50 Freiwillige, darunter viele MigrantInnen und internationale StudentInnen, zusammengefunden, die beschlossen haben, diese ”indian clubnight“-Party zu einem unvergesslichen Ereignis werden zu lassen. In 20 verschiedenen Teams wird der Abend ca. 12 Wochen lang präzise vorbereitet – und dabei ist interkulturelle Kommunikation in der Vorbereitungszeit dem Verein worldbeatbremen (wbb) besonders wichtig. Der Weg ist das Ziel!.
Begrüßt werden die Gäste bei der Party Nr. 17 mit einem kostenlosen, landestypischen welcomedrink.
Mehrere Initiativen und Vereine werden in der contact-area ihre Info-Tische aufbauen und dafür sorgen, dass für Interessierte möglichst viel Wissenswertes über Indien in gedruckter Form und Bildern vorliegt.
Auf der großen Leinwand werden Musikvideos und Ausschnitte aus verschiedenen Bollywood-Filmen live zur Musik vom Video-Team projektilfilm rhythmisch in Beziehung gesetzt. Das Visuals-Team von wbb zeigt außerdem auf der Leinwand im Cafe Hunderte von gescannten Bildern aus Indien.
Die thematische Dekoration für das gesamte Bürgerhaus liegt in der Hand des wbb-deco-teams. In diesem zahlenmäßig sehr großen Team sind wie immer viele ehrenamtliche HelferInnen aktiv. Das wbb-decoteam ist zuständig für die Gestaltung des Cafes und des Foyers. Das visuelle und technische Konzept für den großen Dancefloor wird von wbb-Team „Deco-Light“ entwickelt und umgesetzt.

Die Dancefloors
Auf dem „indian clubnight“-Dancefloor arbeiten DJ Tha Silva (London) und DJ Arshad (Toronto).
Auf dem Funkhaus Europa-Floor spielen DJ Jürgen Schmitz (Radio Bremen) und DJ Viram (Bremen) die größten Hits der Weltmusik.
Unten im Keller auf dem Club-Floor stehen DJ ralph "von" richthoven (Funkhaus Europa) und DJ Der Lächelnde Schamane (Berlin) an den Plattentellern und legen "Global Electronica" auf, also die elektronische Variante moderner Weltmusik.
Die Veranstalter
”worldmusic meets clubculture” ist eine Veranstaltung des Vereins worldbeatbremen e.V. in Kooperation mit Funkhaus Europa/Radio Bremen und dem Bürgerhaus Weserterrassen.
Die Veranstaltung wird unterstützt durch: Senator für Kultur; Senator für Soziales - Referat für Zuwandererangelegenheiten und Integrationspolitik; Universität Bremen; Hochschule Bremen; Fremdsprachenzentrum der Hochschulen im Lande Bremen; AISA & ASTA Uni Bremen; Bremer Marketing GmbH; Bremer Informationszentrum für Menschenrechte und Entwicklung BIZ; Bremer Magazin; StudentInnen der International University Bremen; Bremer Volkshochschule (VHS); Baobab Family.
Siehe auch: www.worldbeatbremen.de (da sind über 1.600 Fotos von den letzten 16 Parties zu sehen! Und natürlich auch alle Presseberichte.)

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Verweise zu weiteren Informationen / Webseiten:
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