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worldbeat bremen e.V. » Event / Termin INFO


25 west indies style___reggae, socca, calypso, zouk, bachata, reggaeton, merengue
25 west indies style___reggae, socca, calypso, zouk, bachata, reggaeton, merengue
Eventbeginn: Sa.,07. November '09 - 21:00 h
Location: Bürgerhaus Weserterrassen
Eintritt normal / Studenten-Ticket: 8,- € / 6,- €
Klicks: 2433
Pressemappe mit Artikeln über die Party:

Beschreibung / Informationen:


« west indies style »
reggae, socca, calypso, bachata, zouk, reggaeton, merengue



foto: istockphoto.com

- west indies style -

Bei Musik aus der Karibik denkt man automatisch immer an Reggae, aber das ist viel zu kurz gegriffen. Auf den Antillen oder “West Indies” gibt es unglaublich viele vitale Musikrichtungen, die weltweit bekannt sind. Früher waren das Calypso, Bolero, Mambo, Rumba, Cha Cha, Ska und Rocksteady. Aber seit einiger Zeit sind noch eine ganze Menge neuer Stilarten populär geworden. Man denke nur an Merengue, Bachata, Reggaeton, Socca, Cumbia, Timba, Tropicalismo, Zouk, Dancehall und ein Dutzend weitere moderne Musikformen. Ohne Übertreibung kann man sagen, daß mehr als die Hälfte der aktuell populären Tanzmusik ihren Ursprung mehr oder weniger in der Karibik hat!


foto: istockphoto.com


Die letzte “große” worldbeatbremen-Party

Mit “west indies style” beendet worldbeatbremen (nach 25 großartigen events) seine seit sechs Jahren in Bremen erfolgreiche Veranstaltungsreihe. Damals von Musikbegeisterten gegründet, die gemeinsam mit Gästen aus aller Welt in positiver Atmosphäre Tanzmusik aus aller Welt jenseits des Mainstream abfeiern wollten. Am 7. November wird noch einmal das volle Programm aufgefahren: Welcome-Team, Info-Area, jede Menge Dekoration, drei dancefloors mit 7 DJs, die extrem unterschiedlicher Musik auflegen, großformatige Motiv-Poster an den Wänden, live-performance und zahllose freiwillige Helfer.
Ab 2010 ist dieses attraktive, aber aufwendige Konzept nicht mehr realisierbar, dafür fehlen inzwischen die senatorischen Mittel. Der Verein worldbeatbremen organisiert natürlich weiter Weltmusik-Parties im BGH Weserterrassen, aber zukünftig in abgespeckter Form, denn ab jetzt müssen die Kassen-Einnahmen die hohen Kosten abdecken. So verrückt es klingt, aber auf die Unterstützung durch die vielen ehrenamtlichen Helfer muss verzichtet werden, denn speziell deren Organisation verursacht erhebliche Personalkosten.


foto: istockphoto.com



was sind die West Indies?*

*Als damals Kolumbus die Inseln Jamaica, Cuba, Haiti und die Bahamas für den spanischen König entdeckte, taufte er sie die “Westindischen Inseln”. Schon wenig später war klar, daß er nicht in Indien gelandet war, sondern in der Karibik. Aber der alte Name blieb. Die europäischen Kolonialmächte stürzten sich wild auf ihre neue Beute, schlachteten alle Ureinwohner innerhalb weniger Jahre ab, pflanzten mittels afrikanischer Skaven Zuckerrohr an und einige Kaufleute wurden durch den Gewürzhandel unglaublich reich. Das Hauptinteresse der Kolonialmächte galt jedoch Edelmetallen und die gab es nur auf dem amerikanischen Festland. Die Spanier verfrachteten Unmengen von Gold auf dem Seeweg nach Europa. Die “West Indies” waren nur noch eine Haltestelle auf dem Weg in die Neue Welt, die die Spanier gerne exklusiv ausgebeutet hätten. Die ungesteuerte Auswanderung von Franzosen und Engländern in die Karibik wurde von den Spaniern bekämpft. Das Ergebnis war die Entstehung des Piraten-Hochburgen, die mehr als 15% aller spanischen Transportschiffe kaperten.


foto: istockphoto.com

Später konnten sich fast alle europäischen Kolonialmächte in der Karibik festsetzen, die Holländer, Franzosen, Engländer, Dänen und zeitweise sogar das Deutsche Reich. Durch den Anbau der Zuckerrübe in Europa verlor der karibische Rohrzucker sein Monopol, damit lohnte sich auch der portugiesische Sklavenhandel nicht mehr. Nach dem Verbot der Sklavenarbeit entwickelte sich die karibische Goldgrube zu einer wirtschaftlichen Problemzone, aus der Sicht der Kolonialmächte. Die Region wurde ökonomisch uninteressant und im letzten Jahrhundert wurden fast alle Gebiete in die Unabhängigkeit entlassen. Die USA und Frankreich haben heute aber immer noch einige Inseln unter ihrer Kontrolle. Im 20. Jahrhundert sind die “West Indies” als Urlaubsparadies wieder entdeckt worden.


foto: istockphoto.com


Die drei Dancefloors

Auf der “West Indies Style”-Party am 07.11.2009 werden viele der oben aufgeführten Musikstile aus der Karibik in einem wilden Mix zu hören sein. Denn im großen Saal des Bürgerhauses legen zwei bekannte DJ-Teams auf: das Calabash Soundsystem aus Bremen und King Kong Disko aus Hamburg. Zusätzlich gibt es noch den “Funkhaus Europa”-Dancefloor in der Veranda, neben dem Café. Dort legen DJane Filo aus Warschau und Jürgen Schmitz von Radio Bremen auf. Auf dem Electro-Floor im Keller sind die beiden Bremer Club-DJ´s GU (Urban Jazz Bremen) und ralph.von.richthoven (Lola´s World Records) an den Plattentellern zu erleben.


foto: istockphoto.com


Die Extras

Ein in letzter Zeit sehr populärer afro-cubanische Tanz soll an dem Abend ganz besonders heraus gestellt werden: “Zouk”. Eine durchtrainierte Tanzformation unter der Leitung von Junior Carvalho wird den Gästen zeigen, wie man sich zu diesen heißen Rhythmen bewegt.
Das Internet-Radio zionhighness.com wird sich in der Info-Area präsentieren und diesen zusätzlichen Raum mit einer Live-Sendung beschallen
Das Video-Team „projektilfilm“ wird im Großen Saal die gesamte Party rhythmisch mit seinen Projektionen begleiten.
Das „wbb-Visuals-Team“ zeigt auf der Leinwand im Café Hunderte von Bildern aus der Karibik. Auf den Flurwänden sind, dem Thema entsprechend, großformatige Motivposter von den Antillen zu betrachten.




foto: istockphoto.com


Die Veranstalter

“worldmusic meets clubculture“ ist eine Veranstaltung des Vereins worldbeatbremen e.V. in Kooperation mit Funkhaus Europa/Radio Bremen und dem Bürgerhaus Weserterrassen.

Die Veranstaltung wird unterstützt durch: Senator für Kultur; Universität Bremen; Hochschule Bremen; Senator für Soziales - Referat für Zuwandererangelegenheiten und Integrationspolitik; Fremdsprachenzentrum der Hochschulen im Lande Bremen; AISA & ASTA Uni Bremen; Bremer Informationszentrum für Menschenrechte und Entwicklung BIZ; Bremer Magazin; StudentInnen der Jacobs University Bremen;




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