worldbeatbremen e.v.
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Planet Orient                            2004.05.15

global player - worldmusic meets clubculture,  part V
from morocco to bangladesh
- global beats on 3 dancefloors -

 

buergerhaus weserterrassen, bremen, osterdeich 70b
sa. 15.05.2004      
doors:   21:00 h
entry fee: 8,00 €,  /  6,00 €
international guests welcome !


dj`s:

tha silver (london);
gülbahar kültür (fhe)
driss (magreb);
ralph ”von” richthoven (fhe)
habibi (egypt/libanon);
 jürgen schmitz (radio bremen)
hakan (hh);
alexandre chat (china club hh)

 

visuals: vj-team - v.i.p.

oriental live percussion
bellydance-act: eva raquet  
extra wardrobe for bellydancers!


deco- & lightart: die lichtfänger (manja & fermin)


fingerfood & welcomedrink

planet orient
Nur wenige Musikstilarten haben es jemals in Deutschland geschafft einen kompletten Imagewechsel in weniger als einem Jahr zu bewerkstelligen. Jahrzehntelang wurde orientalische Musik hierzulande als extrem fremdartig erlebt und war durch negative Assoziationen stigmatisiert. Die Hits algerischer Migrantenkinder aus Paris wurden genauso misstrauisch beäugt, wie die CD´s türkischstämmiger HipHop-acts aus Berlin. Die gesamte Musik aus dem Kulturraum von Marokko bis Malysia wurde von der Mehrheit der jungen Deutschen nicht registriert und bestenfalls belächelt. An diesem negativen Image konnten auch Pop-Ikonen wie Tarkan oder Khaled nichts ändern. Aber seit dem Sommer 2002 ist alles anders. Die „Schuld“ tragen internationale Trend-DJ´s, die während der Saison in den angesagten Locations reihum im gesamten Mittelmeer auflegen, von Ibiza, Aya Napa, Mykonos bis Bodrum. Es waren englische, italienische und türkische House-DJs, die die Klasssiker der orientalischen Musik durch den Remix-Wolf drehten und damit ihrer internationalen Kundschaft einen neuen Exotik-Kick verschafften. Seitdem boomt Oriental-House und selbst Vorortdiskos, die noch nie einen türkischen Jugendlichen zu Gast hatten, setzen auf die Hits von Despina Vandi, Maurice El Medioni, Harem und Mohammed Abdel Wahab. Da passt es auch ins Bild, daß einer größten Hits, den es im letzten Jahr in Europa gegeben hat, ursprünglich aus der algerischen Rai-Szene stammt: „Aisha“, in der R & B-Version von Outlandisch aus Kopenhagen. Trotz des 11. September-Schocks wird Musik mit orientalischen Stilelementen in den Clubs des alten Europas nicht länger als irritierend erlebt. Oriental-House und Outlandisch waren nur die „Türöffner“! In Nordafrika, dem Vorderen Orient, in Pakistan und in Singapur gibt es zahllose moderne Musiker zu entdecken, die keine Berührungsängste gegenüber Hip Hop, Drum n Bass, Trip Hop oder Tech-House kennen und diese Elemente gekonnt mit ihren traditionellen Stilmitteln kombinieren.


Das Global Player Konzept
Der Verein World Beat Bremen e.V. hat in Kooperation mit dem Radioprogramm “Funkhaus Europa” und dem Bürgerhaus Weserterrassen die Veranstaltungsreihe “Global Player - worldmusic meets clubculture” vor knapp einem Jahr in Bremen initiiert. Nach Indien, Brazilien, Osteuropa und Frankreich bewegt sich das multikulturelle wbb-Team nun auf dem exotischen Planeten Orient zu. Menschen mit unterschiedlichsten kulturellen Hintergründen bereiten diesen Abend gemeinsam vor. Ziel ist die interkulturelle Begegung und das Lernen daraus. In der Teamarbeit und während der Veranstaltung geht es dabei auch um Ablehnung von Rassissmus und Sexismus.  

Die Teams & Areas
Eigens für diesen Abend haben sich wieder über 50 Freiwillige, darunter viele MigrantInnen und internationale StudentInnen, zusammengefunden, die beschlossen haben, diese „Orientalische Nacht“ zu einem unvergesslichen Ereignis werden zu lassen. In mehr als 15 verschiedenen Teams wird der Abend 8 Wochen lang präzise vorbereitet – dabei ist interkulturelle Kommunikation in der Vorbereitungszeit dem Verein WorldBeatBremen besonders wichtig. Der Weg ist das Ziel!
Mehrere in Bremen ansässige MigrantINNen-Organisationen aus dem orientalischen Kulturkreis werden in der Info-Area ihre Stände aufbauen und dafür sorgen, daß für Interessierte möglichst viel Wissenswertes über die angeblich so fremden Nachbarn in gedruckter Form und Bildern vorliegt.
Im Lounge-Bereich werden vom Video-Team V.I.P. Ausschnitte aus berühmten tunesischen, ägyptischen, türkischen, iranischen und pakistanischen Spielfilmen live zur Musik in Beziehung gesetzt.
Die Deko-Profis „Die Lichtfänger“ (Manja & Fermin) entwickeln das Design für alle drei dancefloors im Bürgerhaus. Zusätzlich baut das von Rolan & Daggi angeleitete Freiwilligen-Team die Dekoration für den „Harems-Lounge“. Dieses Team ist ebenfalls zuständig für die Umgestaltung des „Café´s Casablanca“ sowie des farbenprächtigen Foyers.
Buachtanz-Kostüm erwünscht: Speziell für alle Bauchtänterinnen unter den Gästen wird eine extra Garderobe zur Verfügung gestellt!


Die Dancefloors
Im „Harem“ (Großer Saal) heizen gleich drei DJ´s den Tanzwütigen ein: DJ Driss (Magreb), DJ Habibi (Egypt/Libanon) und Djane Gülbahar Kültür (Funkhaus Europa). Die drei DJ´s werden durch einen Darbouka-Percussionisten und die Bauchtanz-Schule „Eva Raquet“ unterstützt.
Auf dem Worldfloor legen DJ Jürgen Schmitz (Funkhaus Europa) und DJ  Silver (London / wbb) die aktuellen Hits der Weltmusik auf.
Im Club präsentieren DJ Hakan (Hamburg), dj ralph „von“ richthoven (Funkhaus Europa) und DJ Alexandre Chat (China Club, HH) die moderne, elektronische Variante der Weltmusik auf, genannt „Global Electronica“.

 

Veranstalter und Unterstützung
“Global Player“- worldmusic meets clubculture” ist eine Veranstaltung vom Verein World.Beat.Bremen in Kooperation mit Funkhaus Europa/Radio Bremen und dem Bürgerhaus Weserterrassen.
Die Veranstaltung wird unterstützt durch: Senator für Kultur; Senator für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales; der Ausländerbeauftragten des Landes Bremen; Universität Bremen; Hochschule Bremen; Goethe-Institut Internationes; Fremdsprachenzentrum der Hochschulen im Lande Bremen; MigRa Bremen e.V., InkA, Iranian Human Rights Activists Group Bremen, Bremer Marketing GmbH; Bremer Magazin; Buchhandlung “Andere Seiten”; Travel Overland; Kühl-Beschallung; Eurodruck; Kulturräume Ulrike Osten; Contigo Fairtrade Shop.

 

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