worldbeatbremen e.v.
worldbeatbremen e.v.

Kinshasa Nairobi Express      2008.01.19

tanzania bongo flava, kenya hip hop, congo rumba, ethiopia funk

 

-global beats on 3 dancefloors-

sa. 19.01.2008     

doors: 21:00 h

buergerhaus weserterrassen, bremen, osterdeich 70b

entry fee: 8,00 €,  /  6,00 €

international guests welcome !

 

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main floor: worldmusic at its best:

djane filo (warszawa)

dj viram (meera)

dj ralph "von" richthoven (funkhaus europa)

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theme floor: kinshasa-nairobi-express:

dj tha silver (mombasa)

dj clarence (dar es salaam)

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club floor: berlin global electronica:

dj der lächelnde schamane (berlin)

dj minsky (gaia soundsystem, berlin)

Die meisten der in Deutschland lebenden Afrikaner stammen aus Westafrika. Auch fast die gesamte Musik aus Afrika, die man hier hören kann, stammt aus Westafrika, bzw. auch zu einem geringeren Teil aus Südafrika. Musik aus Ostafrika oder Zentralafrika findet schlicht und ergreifend hierzulande nicht statt. Kenia und Tansania sind seit langem viel besuchte Urlaubsländer, mit unglaublich schönen Stränden, tollen Safari-Lodges und relativ stabilen politischen Verhältnissen. Die AIDS-Epidemie hat diese Urlaubsparadiese zwar nicht vernichtet, aber die Zahl der Urlauber doch stark verringert. Die heftigen Überschwemmungen in diesem Jahr haben ganz Ostafrika und Zentralafrika schwer getroffen. Uganda stand förmlich komplett unter Wasser. Über den Kongo erfährt man in den Medien nur, dass sich das Land wegen der vielen Bodenschätze in einem permanenten Bürgerkrieg befindet. Von kleineren Ländern, wie der zentralafrikanischen Republik, Gabun oder gar Djibouti hört man nie etwas. Und wer zurzeit etwas über die aktuelle Musik in Ost- oder Zentralafrika erfahren möchte, der benötigt inzwischen fast detektivische Fähigkeiten.

Vor 25 Jahren war es noch wesentlich einfacher Musik aus diesen Regionen zu bekommen. In den Anfangsjahren der sogenannten „Weltmusik“ wusste jeder, der sich für Musik interessierte, dass die Soukous-Platten von Papa Wemba aus Zaire die besten sind, dass man Franco`s Band „OK-Jazz“ in Kinshasa wie Superstars behandelt und dass die Plattenfirma Virgin viel Geld in die Promotion von Bands aus Nairobi wie Makassy oder Super Mazembe steckte. Musiker wie Koffi Olomide oder Pepe Kalle kannte damals irgendwie jeder, der mehr als zwei Afro-Platten hatte.

Heute, in den Zeiten der wenigen großen Medienkonzerne, bekommen wir alle viermal am Tag die brandneue Information um die Ohren gehauen, dass Britney Spears einen aufregenden Pickel an ihrem Hintern entdeckt hat. Aber das zeitgleich in Ostafrika eine boomende Hip Hop-Szene vor Energie fast explodiert, das kann man nur noch aus dem Internet erfahren. Auf You Tube gibt es witzige „Genge“-Videos aus Kenia zu entdecken, die Stilart „Bongo Flava“ aus Tansania ist inzwischen zumindestest als Begriff hier angekommen und viele deutsche Jugendliche wissen durchaus, dass "Gidi Gidi Maji Maji“ in Nairobi eine witzige Mischung aus House und Hip Hop kreieren.

Die Partyveranstalter von „worldbeatbremen“ wollen im Januar 2008 dazu beitragen, dass die brodelnde Musikszene Ostafrikas in Bremen etwas bekannter wird. Für den dampfenden „Kinshasa-Nairobi-Express“ am 19.01.2008 haben sie als Lokführer zwei DJ`s aus Kenia und Tansania eingeladen, in Bremen die aktuelle Pop- & Clubmusik ihrer Heimat zu präsentieren. Den Anfang macht der in London lebende DJ Tha Silver, in Mombasa geboren (seine Eltern gehören der großen indischen Gemeinde in Ostafrika an); er wuchs in Kenias großer Hafenstadt auf, Inzwischen lebt die Familie in London und Tha Silver ist als DJ-Spezialist für ostafrikanischen Hip Hop, indischen Drum & Bass und karibischen Socca sehr gefragt. Sein DJ-Kollege Clarence kommt aus Dar Es Salaam, er kennt sich nicht nur mit dem aktuellen „Bongo Flava“ aus, sondern hat sich lange mit traditionellem Taarab aus Sanzibar, Ethiopia Funk aus Addis Abeba, Rumba Congo und Soukous aus dem ehemaligen Zaire beschäftigt.

Die Dancefloors

Bei der „Kinshasa-Nairobi-Express“-Party am 19.01.2008 wird auf dem Thema-Floor von DJ Tha Silver (Mombasa) und DJ Clarence (Dar Es Salaam) Popmusik aus Ost- & Zentralafrika aufgelegt.

Im großen Saal des Bürgerhauses wird ein Weltmusik-Dancefloor eingerichtet, da arbeiten die polnische Djane Filo aus Warschau, DJ ralph „von“ richthoven (Funkhaus Europa) und DJ Viram (meera-party.) Auf dieser Tanzfläche sind die mitreißenden Weltmusik-Hits zu hören, die den Sound des Radioprogramms von Funkhaus Europa prägen.

Die elektronische Variante der Weltmusik wird unten im Club zu hören sein, da legen die beiden bekannten Berliner DJs „Lächelnder Schamane“ und „Minsky“ ihre Vinylscheiben auf.

Das Konzept von ”worldmusic meets clubculture”

Der Verein worldbeatbremen e.V. hat 2003 in Kooperation mit dem Radioprogramm ”Funkhaus Europa” und dem Bürgerhaus Weserterrassen die Veranstaltungsreihe ”worldmusic meets clubculture” in Bremen initiiert.

 

Nach achtzehn Musikreisen (Bollywood, Brasilien, Osteuropa, Frankreich, Orient, Karibik, Südafrika, Südamerika, Balkan, Westafrika, Mittelmeer, Deutschland, Kuba, Nordeuropa, Katalonien, Indien und Arabien) konzentriert sich das multikulturelle wbb-Team jetzt bei der neunzehnten Party auf die Musik Ost-, bzw. Zentralafrikas.

Menschen mit unterschiedlichsten kulturellen Hintergründen bereiten diesen Abend gemeinsam vor. Ziel ist die interkulturelle Begegnung und das Lernen daraus. In der Teamarbeit vor und während der Veranstaltung geht es dabei auch um Ablehnung von Rassismus und Sexismus.

 

Die Teams & Areas

Eigens für diesen Abend haben sich wieder über 30 Freiwillige, darunter viele MigrantInnen und internationale StudentInnen, zusammengefunden, die beschlossen haben, diese "Kinshasa-Nairobi-Express“-Party zu einem unvergesslichen Ereignis werden zu lassen. In 20 verschiedenen Teams wird der Abend ca. 8 Wochen lang präzise vorbereitet – und dabei ist interkulturelle Kommunikation in der Vorbereitungszeit dem Verein worldbeatbremen (wbb) besonders wichtig. Der Weg ist das Ziel!

Begrüßt werden die Gäste bei der Party Nr. 19 mit einem kostenlosen, landestypischen Welcome-Drink.

Mehrere Initiativen und Vereine werden in der Contact Area ihre Info-Tische aufbauen und dafür sorgen, dass für Interessierte möglichst viel Wissenswertes über Ost- & Zentralafrika in gedruckter Form und Bildern vorliegt.

Auf der großen Leinwand werden Musikvideos und Ausschnitte aus verschiedenen ostafrikanischen Filmen live zur Musik vom Video-Team projektilfilm rhythmisch in Beziehung gesetzt. Das Visuals-Team von wbb zeigt außerdem auf der Leinwand im Café Hunderte von gescannten Bildern aus Afrika.

Die thematische Dekoration für das gesamte Bürgerhaus liegt in der Hand des wbb-Deco-Teams. In diesem zahlenmäßig sehr großen Team sind wie immer viele ehrenamtliche HelferInnen aktiv. Das wbb-Deco-Team ist zuständig für die Gestaltung des Cafés und des Foyers. Das visuelle und technische Konzept für den Dancefloors wird von einem weiteren wbb-Team, der Gruppe „Deco-Light“ entwickelt und umgesetzt.

 

Die Veranstalter

”worldmusic meets clubculture” ist eine Veranstaltung des Vereins worldbeatbremen e.V. in Kooperation mit Funkhaus Europa/Radio Bremen und dem Bürgerhaus Weserterrassen.

 

Die Veranstaltung wird unterstützt durch: Senator für Kultur; Universität Bremen; Hochschule Bremen; Senator für Soziales - Referat für Zuwandererangelegenheiten und Integrationspolitik; Fremdsprachenzentrum der Hochschulen im Lande Bremen; AISA & ASTA Uni Bremen; Bremer Marketing GmbH; Bremer Informationszentrum für Menschenrechte und Entwicklung BIZ; Bremer Magazin; Studentinnen der Jacobs Ubiversity Bremen, Baobab Family.

 

Siehe auch:   

www.worldbeatbremen.de (da sind über 2.100 Fotos von den letzten 18 Parties zu sehen!

Hier finden Sie uns

info  (at)  worldbeatbremen.de

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